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Mein Warum – Mission Verantwortung!

Als älteste Tochter von insgesamt vier Kindern stand das Wort ‚Verantwortung‘ wohl schon immer indirekt in meinem Lebenslauf. Aber erst jetzt, vor wenigen Wochen, ist mir bewusst geworden, wie sehr es mich prägt. In meiner Arbeit und auch ganz persönlich.

Seit etwas mehr als einem Jahr arbeite ich immer wieder an der Vision und Mission für mein Business. Ich hatte schöne Sätze auf meiner Webseite stehen, die ich sogar mit einer Coachin gemeinsam formuliert habe. Das war alles wirklich gut. Nur traf es gefühlt noch nicht den Punkt, um den es mir ging und so habe ich sei sehr häufig wieder verändert.

Das Problem: Ich wusste selbst nicht, worum es mir geht.

Vor mir schwebte nach wie vor diese riesige Frage „Warum mache ich, was ich mache? Und was macht mich wirklich glücklich?“

Und dann passierten ein paar Sachen: Ich ärgerte mich immer wieder über Menschen, die in ihrem eigenen Saft stecken blieben und nicht einfach mal ins Tun kamen. Keine VERANTWORTUNG für ihre Leben und ihre Entscheidungen übernahmen.

Ich sprach in einer 1:1 Session mit einer Frau aus Mexiko, die seit 3 Jahren Deutsch lernt und jetzt ein Buch über Migration schreiben wollte. Die so dankbar ist, hier zu sein und anderen Menschen Gedanken mitgeben will, warum wir im Grunde alle Migranten sind.

Und ich sah ein Live-Video von Simon Sinek, in dem er Fragen beantwortete, wie man das eigene Warum findet. Er sagte, es gebe nur ein Warum und meistens wird das schon in der Kindheit geprägt. Es verändert sich nicht und es kann auch mit den Dingen zu tun haben, die uns abgrundtief nerven und sich das Gefühl von Widerstand breit macht.

Da dachte ich auf einmal: Es kotzt mich wirklich an, wenn Menschen anderen die Schuld für ihre Nachlässigkeit geben.

Die ihr eigenes Fehlverhalten nicht sehen (wollen). Die Dinge sagen wie „Das war halt schon immer so“, ohne die Folgen zu beachten. Die sich keine Gedanken machen und mit dem Finger auf andere zeigen, wenn etwas schief läuft.

Und umgekehrt: Ich liebe Menschen, die sich dafür einsetzen, Dinge zum Positiven zu verändern. Aufmerksam zu machen und wieder weitere Menschen dabei unterstützen wollen, genau das auch zu schaffen. Und sei es einfach für sich selbst. Die wissen, dass sie Fehler machen und sich dafür entschuldigen können. Für die es okay ist, wenn nicht alle ihrer Meinung sind, weil sie die volle Verantwortung für ihre Ansichten sehr gut tragen können.

Es hat mich immer getriggert, wenn mir jemand die Verantwortung für etwas geben wollte

oder dass meine Mutter mich immer noch ‚die Große‘ nennt. Wahrscheinlich, weil dieser Bezeichnung genau für diese Verantwortung steht, die ich früher alleinig gegenüber meinen Geschwistern hatte (jetzt sind sie ja mehr oder minder erwachsen) oder haben/übernehmen sollte.

Vielleicht kennst du das, wenn du schon länger eine Frage für dich einfach nicht beantworten kannst, es dich halb wahnsinnig macht – und dann sagt es auf einmal ‚Klick‘. So war das in diesem Moment für mich. Alles kam zusammen.

Nun gut, dachte ich, dann ist es wohl diese Verantwortung, die mein Warum ist. Das, wovor ich bislang Angst hatte, es sehr offen zu kommunizieren. Ich dachte, da ecke ich viel zu sehr mit an. Und genau das war gleichzeitig der Grund, weshalb mich viele Tätigkeiten noch nicht so erfüllt haben, wie es gut gewesen wäre – für mich. Ich habe einfach null Lust mehr, leeres Blabla zu lesen, ohne tieferen Sinn und eine starke und zukunftsorientierte Mission.

Verantwortlich für mein eigenes Leben sein, das ist es, was ich will.

Und andere Menschen dazu ebenfalls befähigen. Für ihren Traum, ein Buch zu schreiben, loszugehen. Sich zu trauen, ihre starke Mission weiterzutragen, eine Zukunft zu gestalten, die nachhaltig und sozial ist.

Ich will genau diese Menschen unterstützen, die sehen, dass unser Zusammenleben besser geht. Dass wir etwas tun müssen, sollten und zum Glück auch noch dürfen.

Na, ein Glück, jetzt ist es endlich raus – und fühlt sich genau so richtig und gut an. Ich denke, ich brauche nur noch einmal die Texte auf meiner Webseite in dieser Hinsicht verändern. 😉

Was ist dein Warum? Hast du es schon gefunden?

Lets grow,

Svenja

Freebie
Schriftzug Die einzige Buchcoachin die gendert auf gelbem Hintergrund. Daneben Foto von Svenja Hirsch, die sich eine Haarsträhne wie einen Bart vor den Mund hältSvenja Hirsch
Links blaues Feld mit dem Text Drei Fragen, über die du dir vor dem Buchschreiben Gedanken machst wetten?, rechts sieht man Svenjas Gesicht, sie hält drei Finger mit rotem Nagellack in die KameraSvenja Hirsch
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