Anna Rischke musste nach einem Burnout musste ihr Leben neu ausrichten. Heute begleitet die ehemalige Marketing-Managerin als Persönlichkeitstrainerin Frauen in der Lebensmitte und hat dazu ein Buch geschrieben, das von ihren Kundinnen bereits als ‘kleine Aloha-Bibel’ bezeichnet wurde. 

Warum Anna ihre Inhalte in einem Buch festhalten wollte

Jedes Jahr veranstaltete Anna ihre kostenlose „Aloha-Woche“ – ein Intensivtraining für Frauen, die sich an einem Wendepunkt ihres Lebens befinden und sich neu ausrichten möchten. Das Angebot gab es allerdings immer nur zwei Wochen im Jahr.

„Ich fand es irgendwie schade, dass nur für so eine begrenzte Zeit im ganzen Jahr dieses Training zur Verfügung steht. Obwohl es so wichtig ist, was es da an Mindset Shifts zu vermitteln gibt. Daher kam die Idee, das zu verschriftlichen und ein Buch zu schreiben.“

Ein Buch sollte Annas Wissen dauerhaft zugänglich machen. Und dabei gleichzeitig ihre eigene Sichtbarkeit stärken und helfen, genau die Menschen anzusprechen, die Annas Erfahrungen brauchen.

Buch schreiben trotz Selbstzweifeln: Die größten Hürden

Die Idee für ihr Buch stand schon lange auf Annas Visionboard. Auch ihre beste Freundin bestärkte sie immer wieder darin: „Du schreibst so viel – du musst ein Buch schreiben!“

Trotzdem meldeten sich schnell die typischen Zweifel.

  • Reicht mein Wissen?
  • Schaffe ich das zeitlich?
  • Kann ich meine Geschichte wirklich veröffentlichen?

Hinzu kam, dass ihr Buch sehr persönlich werden sollte. Es ging nicht bloß um theoretisches Wissen, sondern um ihre eigene Burnout-Erfahrung und den Weg zurück zu sich selbst.

„Du veröffentlichst etwas, was du dann ein Stück weit auch nicht mehr kontrollieren kannst. Du bist da mit all deinen authentischen Geschichten, die da drinstecken, und darfst richtig zu dem stehen, was deine Geschichte auch ist. Das ist ein sehr verletzlicher Moment.“ 

Wie Struktur und Klarheit den Schreibprozess erleichtern

Als Anna sich entschied, mit mir zusammenzuarbeiten, ging es erstmal noch nicht nur darum, ein Buch zu schreiben. Es ging darum, ihre Gedanken zu ordnen und aus vielen Ideen einen roten Faden zu entwickeln.

Dabei begleite ich jede meiner Autorinnen: Ich sorge für Struktur, Klarheit und dafür, dass sie sich nicht in ihren eigenen Inhalten verlieren.

Während des Schreibprozesses gab es einen Moment, in dem das gesamte Projekt zu scheitern drohte. Der ursprünglich geplante Verfasser des Vorworts sagte kurzfristig ab. Für Anna fühlte sich das zunächst so an, als könne ohne dieses Vorwort kein Buch entstehen.

Ich stellte ihr nur eine Frage:

„Was hat das eine mit dem anderen zu tun?“

Ihr wurde klar, dass sie keine Bestätigung von außen brauchte. Das Buch durfte auch ohne prominentes Vorwort erscheinen.

„Ohne dich wäre dieses Buch, glaube ich, nicht fertig geworden. Das kann ich wirklich als Statement mit vollem Herzen so rausgeben. Du hast mich einfach in der Spur gehalten. Mich hat sehr beeindruckt, wie du mir geholfen hast, diesen ganzen Wulst von Geschichten und Inhalten in kurzer Zeit in eine Struktur zu bringen, bei der man sagt: Okay, das ist der rote Faden, das brauche ich jetzt nur noch abzuarbeiten.“

Wie ein Sachbuch die Sichtbarkeit verändert

Am Ende entstand nicht nur das Buch Aloha – wie du dich wieder in dein Leben verliebst. Anna entwickelte sich während des Schreibprozesses selbst weiter und wuchs Schritt für Schritt in ihre Rolle als Autorin hinein.

Ein besonderer Moment war ihr Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse. Dort wurde für sie spürbar, dass sie diesen Weg wirklich gegangen war. Ihre Lesung war die bestbesuchte in dem Jahr – Freunde, Kundinnen, alle kamen sie, um mit Anna ihr Buch zu feiern.

Heute arbeitet ihr Buch dauerhaft für sie.

  • Leserinnen empfehlen es weiter und verschenken es an Freundinnen.
  • Neue Kundinnen werden auf Anna aufmerksam – auch außerhalb ihrer ursprünglichen Zielgruppe.
  • Als Autorin wird sie häufiger für Podcasts, Interviews und Medien angefragt.

Ein Sachbuch ist deshalb weit mehr als ein Marketinginstrument. Es schafft Vertrauen und macht Expertise sichtbar.

Annas Rat für angehende Autorinnen

Frauen, die schon lange davon träumen, ihr Wissen in einem Buch festzuhalten, aber noch zögern, gibt Anna den Tipp:

„Wenn da ein Funken oder eine Idee entstanden ist, rate ich, diese ganzen Mythen beiseite zu legen und sich selber total ernst zu nehmen. Das kommt nicht von ungefähr – das kommt, weil da etwas raus möchte! Ich kann einfach nur empfehlen, sich da jemanden zur Seite zu stellen. Dich, Svenja, kann ich von Herzen empfehlen, weil es ein Transformationsprozess in eine neue Identität ist und man währenddessen unglaublich viel Klarheit gewinnt über das, was man zu geben hat.“

Das erlebe ich in meiner Arbeit immer wieder: Ein Buch entsteht nicht nur auf dem Papier. Während des Schreibens wächst auch die Autorin. Aus einer Idee wird Klarheit. Aus Erfahrungen wird ein Sachbuch. Und aus einer Expertin wird eine sichtbare Persönlichkeit mit einer starken Positionierung.

Links

 https://annarischke.de/  – Annas Webseite

https://annarischke.de/aloha_dasbuch – Annas Buch

https://svenjahirsch.de/thewritingsessions – Alle Infos zu meinem Gruppenprogramm The Writing Sessions