Du brennst für dein Fachthema, hast über Jahre wertvolle Blogbeiträge geschrieben, Podcasts aufgenommen und Online-Kurse entwickelt. Dein Wissen ist tief, deine Erfahrung groß. Und dann stellst du fest, dass andere deine Inhalte übernehmen und als ihre eigenen ausgeben!
Das ist Christine Neumann passiert. Als Expertin für Visionsarbeit in Organisationen hatte sie sich bereits einen hervorragenden Ruf aufgebaut. Doch als sie immer häufiger erlebte, dass ihre Inhalte kopiert wurden, traf sie eine Entscheidung: Sie wollte ihr Wissen in einem Buch festhalten – auf ihre eigene Weise und unter ihrem Namen.
„Ich habe erlebt, dass andere Coaching-Kollegen oder -Kolleginnen sich meine Methoden und mein Wissen gerne geschnappt und dann selber irgendwo verschriftlicht haben, in irgendeinem Buchartikel. Und das hat mir den Ansporn gegeben, dass ich gedacht habe: Ne, da mache ich nochmal selber für mich ein komplettes Buch draus.“
Christine wollte nicht länger nur einzelne Inhalte veröffentlichen. Sie wollte ihr Thema klar besetzen, ihre Expertise sichtbar machen und ein Buch veröffentlichen, das professionell wirkt – unabhängig davon, ob es über einen Verlag oder per Print-on-Demand erscheint.
Warum viele Expertinnen den Start beim Buch schreiben hinauszögern
Obwohl Christine strukturiert arbeitet und sich zunächst intensiv mit dem Markt für Visionsarbeit beschäftigt hatte, verging fast ein Jahr, bis sie den ersten Satz schrieb.
Die Fragen waren vertraut: Wie beginne ich? Welche Inhalte gehören ins Buch? Wie bringe ich mein Wissen in eine sinnvolle Reihenfolge?
Viele angehende Autorinnen kennen dieses Gefühl. Wer ohne klare Struktur startet, verliert sich schnell in Details. Gerade bei einem Sachbuch hilft ein roter Faden – und jemand, der den Schreibprozess begleitet und immer wieder den Blick aufs Wesentliche lenkt.
Diese Unterstützung fand Christine bei The Writing Sessions.
Wie aus Fachwissen ein Buch wird, das Menschen gerne lesen
Während der Zusammenarbeit wurde schnell klar: Das Buch sollte nicht wie eine wissenschaftliche Abhandlung klingen, sondern die Leserinnen und Leser direkt in die Praxis mitnehmen.
„Svenja, ich weiß nicht, ob du diese Rückmeldung schon häufiger bekommen hast, aber ich erinnere mich, als wir in der Gruppe saßen […]. Du liest es vor und dann sagst du: ‚Ne, das ist ein bisschen zu wissenschaftlich, dieser Einstieg. Ich möchte gerne eine Szene haben.‘ Und das hat das Buch so viel besser gemacht. Also auch mehr in Praxisbeispiele, in Geschichten zu gehen, wirklich mehr so aus dem Praxisalltag zu erzählen. Das Buch wäre sonst gar nicht so geworden, wie es jetzt ist.“
Darauf lege ich in meiner Buchbegleitung großen Wert: Ein Sachbuch darf fundiert sein – aber es muss die Leserinnen und Leser auch mitnehmen. Geschichten, konkrete Situationen und Praxisbeispiele sorgen dafür, dass Inhalte im Gedächtnis bleiben.
Mir ist außerdem wichtig, ehrliches Feedback so zu geben, dass es motiviert statt entmutigt.
Christine beschreibt das so:
„Das waren alles Anmerkungen, die ich gut nehmen konnte, weil sie freundlich verpackt waren. Ich finde das schon nochmal hilfreich, weil ich denke, Menschen, die zu dir kommen, müssen keine Angst haben, dass da die strenge Lehrerin sitzt und, je nachdem, was man für ein Typ ist, nachher denkt: ‚Oh Gott, wie nehme ich das jetzt an?‘ Das Feedback war super wertschätzend, in vielen Perspektiven.“
Ein Buch endet für mich nicht mit dem letzten Kapitel. Deshalb sprechen wir früh darüber, wie das Buch später Kundinnen und Kunden gewinnen kann. Gemeinsam haben wir für Christine einen Buchbonus entwickelt, der bis heute kontinuierlich neue Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten bringt.
„Und dann – und das fand ich auch nochmal sehr besonders bei dir –, dass es um das Thema Marketing ging. […] Nirgendwo anders habe ich es bisher so gesehen und habe mich schon immer gefragt: Wie kann ich das jetzt gut verknüpfen? Und das war einfach nochmal Gold wert, zu wissen: Wie könnte da ein gutes Freebie mit integriert sein, was könnte das sein? […] Da bist du sehr modern, zeitgemäß unterwegs mit dem, was du machst.“
Und natürlich begleite ich meine Autorinnen auch durch die letzten Meter. Als Christine bei Amazon an ihre Grenzen kam, haben wir das Problem gemeinsam gelöst.
„Und ich möchte auch noch eine Sache ergänzen: Ich bin ja an Amazon fast verzweifelt, obwohl du mir technisch alles hinschmeißen kannst, aber dieses Ding… Das fand ich auch nochmal hilfreich, dass du da unterstützend zur Seite warst. Da waren schon viele unterstützende Elemente dabei durch den ganzen Prozess.“
Wie ein Sachbuch Corporate-Kunden*innen gewinnt
Heute – mehr als zwei Jahre nach der Veröffentlichung im Dezember 2023 – ist das Buch ein wichtiger Bestandteil von Christines Marketing.
Sie schaltet keine Werbeanzeigen und investiert kein zusätzliches Budget in die Vermarktung. Trotzdem bringt das Buch regelmäßig neue Kontakte und Anfragen.
Dazu gehören unter anderem:
- Personalerinnen und HR-Verantwortliche aus Großkonzernen melden sich direkt bei ihr, nachdem sie das Buch gelesen haben.
- Ein passender Buchbonus sorgt dafür, dass sich kontinuierlich neue Leserinnen und Leser in ihren Newsletter eintragen.
- Das Buch verkauft sich auch Jahre nach der Veröffentlichung regelmäßig weiter und erreicht gute Platzierungen in seiner Kategorie.
- Christine wird häufiger für Vorträge, Festivals und Lesungen angefragt und gewinnt dadurch zusätzliche Sichtbarkeit.
„ […] vor zwei Wochen hatte ich es wieder, dass mich Personaler, HR-ler aus großen Konzernen auch anrufen mit einem Auftrag, weil sie das Buch gelesen haben. […] Es sind immer wieder neue Käufe, neue Anmeldungen auf dem Newsletter, neue Leute in meiner Welt, neue Anfragen. Und es arbeitet einfach für sich nach.“
Warum ein Sachbuch die eigene Positionierung stärkt
Für Christine ist das Buch weit mehr als eine Visitenkarte.
Ein Sachbuch macht ihre Arbeitsweise sichtbar, zeigt ihre Haltung und vermittelt potenziellen Kundinnen und Kunden bereits vor dem ersten Gespräch, wie sie arbeitet. Gerade bei größeren Organisationen schafft das Vertrauen und erleichtert die Entscheidung für eine Zusammenarbeit.
Ein Buch ersetzt zwar keine gute Arbeit – es macht sie jedoch sichtbar.
Christines Rat an selbstständige Frauen, die ein Buch schreiben möchten
Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Buch zu schreiben, sollte nicht darauf warten, dass irgendwann der perfekte Zeitpunkt kommt.
Genau dazu ermutigt Christine andere Unternehmerinnen:
„Jeder Mensch, der selbstständig ist und ein eigenes Business hat – jede Frau, die ein eigenes Business hat: Warum sollte dieser Mensch kein Buch schreiben? Es zeigt so viel Expertise, so viele Möglichkeiten, wie man mit diesen Menschen arbeiten kann. […] Aber such dir auch Unterstützung! Ich kann nur plädieren, da zu dir zu kommen, weil es den Austausch braucht, weil es eine Buchstruktur braucht…“
Links
https://www.visionsession.de/– Christines Webseite
https://www.visionsession.de/buch/– Christines Buch
https://svenjahirsch.de/thewritingsessions – Alle Infos zu meinem Gruppenprogramm The Writing Sessions



